“Gedenken durch Kunst – Reichspogromnacht im Heidekreis”
Auf Initiative der Gruppe „Soltau zeigt Geschichte“ arbeiteten SchülerInnen der OBS Soltau in einer Projektwoche zu den Geschehnissen des Novemberpogroms 1938 in Soltau.
Unter Anleitung ihrer Fachlehrerinnen für Kunst und Geschichte Eva Killian und Silke Mills und künstlerischer Begleitung von Dietlind Horstmann-Köpper (Schneverdingen) entstanden eindrucksvolle Malereien, Zeichnungen, textile Arbeiten und Objekte. Die Ausstellung lädt ein zur Auseinandersetzung mit Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Sie zeigt eindrücklich, dass Jugendliche auch heute davon berührt werden. Die SchülerInnen beeindrucken nachhaltig mit dem künstlerischen Ausdruck ihrer Gefühle zu dem, was zur schwarzen Seite der Soltauer und der Deutschen Geschichte gehört.
Die Ausstellung wurde erstmals im November 2025 anlässlich der Verlegung der Stolpersteine in Soltau der Öffentlichkeit präsentiert. Wie auch 2025 zeigt Dietlind Horstmann-Köpper nun ebenfalls in Schneverdingen ihr Triptychon, „Stoff der Erinnerung“ das sie zum Thema Holocaust im Rahmen ihrer künstlerischen Auseinandersetzung geschaffen hat. Es zeigt Aspekte des Schicksals der verfolgten Mitglieder der jüdischen Familien Lennhoff und Feilmann in Soltau. Dieses dreiteilige Gemälde ist der Ausgangspunkt einer umfassenderen Ausstellung, die sich in Vorbereitung befindet.
Die Ausstellung wird von Mittwoch, den 27.1.27 ab 18:00 Uhr bis Donnerstag, den 4.2.27 als gemeinsame Aktivität des Kulturvereins und „Bunt statt Braun“, beide Schneverdingen, sowie „Soltau zeigt Geschichte“ präsentiert.
Am Freitag, den 29.1.2027, 19 Uhr findet eine Lesung zu den KZ-Zügen im Kulturhaus statt.
Die Ausstellung ist als Wanderausstellung für den gesamten Heidekreis konzipiert.



