Der Roman „Joanna“ von Hans-Haiko Seifert erzählt die Geschichte des ostdeutschen Studenten Georg, der im Herbst 1979 nach Warschau reist, während viele andere in den Westen flüchten. In Warschau erlebt Georg eine Zeit des Umbruchs und der ersten Risse im Eisernen Vorhang. Der Roman ist eine Liebesgeschichte zwischen Georg und der Cellistin Joanna, die sich im Sommer 1980 entfaltet. Georg entdeckt die Stadt und trifft auf verschiedene Figuren, die ihm die polnische Realität und den Widerstand gegen das Regime näherbringen. Trotz anfänglicher Euphorie erlebt Georg auch Verzweiflung und Einsamkeit. Die Beziehung zu Joanna wird durch Missverständnisse und die politischen Ereignisse auf die Probe gestellt. Schließlich müssen sie sich entscheiden, ob sie gemeinsam nach Düsseldorf gehen oder sich den Veränderungen in Polen stellen. Der Roman endet mit Georgs Erlebnissen im Sommer 1980, der die Weltgeschichte verändert. Es geht um eine deutsch-polnische Liebesgeschichte, die vor dem Hintergrund der Ereignisse des Sommers 1980 in Warschau spielt.
Joanna ist ein Roman in 67 Erzählungen, allesamt unter der Oberfläche miteinander verbunden und doch ist jede einzeln lesbar wie eine Geschichte, die Geschichte einer Liebe in Zeiten des Umbruchs.

Hans-Haiko Seifert ist Autor aus Dresden.
Gemeinsame Veranstaltung mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft
Eintritt frei