Das Stummfilmkonzert – Nosferatu, live interpretiert von Stephan von Bothmer
Datum:
Uhrzeit:
19:00
Ort:
Kulturhaus „Alte Schlachterei“
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GRAF VON BOTHMER: NOSFERATU

Ein Konzert – perfekt synchron zum Stummfilm-Klassiker

Stephan Graf v. Bothmers interpretiert den Stummfilm-Klassiker live am Flügel. Seine extrem suggestive Musik durchdringt den Film in einer Tiefe, wie sie bisher unerreichbar schien. Das Publikum scheint förmlich in den Film hineingesogen zu werden: es erlebt den Film von innen heraus!

Eine ebenso wunderbare wie unheimliche Reise ins Unbewusste, in das Land der heimlichen Ängste und Wünsche.

„Nosferatu“ gehört zu den künstlerisch wertvollsten deutschen Filmproduktionen aller Zeiten. Er gehört der Schauerromantik an und entspringt einer hochromantischen Märchenwelt, die F.W. Murnau im Wesentlichen on-Location, außerhalb der Filmstudios oft in der Natur realisiert – was mit den schweren Kameras damals eine Sensation war. Die poetische Bildsprache, mystifizierte Naturaufnahmen, wie sie vorher noch nie eingesetzt wurden und die sensationelle Darstellung Max Schrecks sorgen zusammen mit von Bothmers Musik für ein geradezu mystisches Erlebnis. [F.W.  Murnau, D 1922]

Über „Nosferatu – Der Untote“

Als der junge aufstrebende Makler Thomas Hutter von seinem Vorgesetzten in die Karpaten geschickt wird, um dort ein lukratives Immobiliengeschäft mit einem gewissen Graf Orlok abzuschließen, nimmt er den Auftrag entschlossen an. Doch seine frisch angetraute Frau Ellen will ihn am liebsten nicht gehen lassen. Zu groß sind ihre Ängste um Thomas, zu schwer belasten sie ihre Albträume, die von Tod und Verderben durchzogen sind. Thomas wischt Ellens Bedenken beiseite. Als er jedoch das Schloss des Grafen endlich erreicht und sich die Tore hinter ihm schließen, spürt er, dass Ellen vielleicht Recht hatte. Und dass der Graf nichts anderes in sich trägt als den Tod – und das Verderben.

Mit seiner Adaption des schon oft verfilmten Dracula-Stoffes geht Robert Eggers über eine Hommage an F.W. Murnaus Verfilmung aus dem Jahr 1922 hinaus, indem er den Figuren eine backstory und Komplexität verleiht, die die vorangegangen Interpretationen der weltberühmten Vorlage von Bram Stoker noch nicht hatten. NOSFERATU – DER UNTOTE ist eine eigene künstlerische Vision, ein Meisterwerk des Horrors, in dem sich die Atmosphäre eines permanenten Gruselschauers über alle Bilder legt und den klaren Beweis erbringt, dass die Faszination dieses Untoten auch weiterhin mehr als lebendig ist.

Stephan Graf v. Bothmer

Der Pianist und Komponist Stephan Graf v. Bothmer füllt mit seinen spektakulären StummfilmKonzerten Theater und Konzerthäuser auf fünf Kontinenten und begeisterte bisher über 300.000 Gäste: auf dem Schleswig-Holstein-Festival und in der Laeiszhalle Hamburg ebenso, wie in Berlin im Admiralspalast, im Wintergarten Varieté und im Berliner Dom, sogar beim Rock-Pop-Festival im Flughafen Tempelhof nach Björk, Blur und den Pet Shop Boys. Medien wie die NEW YORK TIMES berichten über den Musiker: „High drama and standing ovations“ (Printausgabe und online). Göttliche Diven, ehrenvolle Gentlemen, skrupellose Ganoven und skurrile Gestalten erstrahlen durch seine Musik in neuem Licht.

Auf dem Schleswig-Holstein-Musik-Festival spielte Stephan v. Bothmer ebenso wie in der Laeiszhalle Hamburg und in Berlin im Admiralspalast, im Wintergarten Varieté und im Berliner Dom. Beim Rock-Pop-Festival „Berlin-Festival“ im Flughafen Tempelhof trat er nach Björk und den Pet Shop Boys auf. Er spielte auf dem Justus-Frantz-Festival auf Gran Canaria, in der National Concert Hall Budapest und der Philharmonie Kasachstan. Vier mal wurde er in die Philippinen eingeladen, spielte in Uruguay, Brasilien, Kolumbien ebenso wie in Russland und im Kosovo. Stephan Graf v. Bothmer war der erste Komponist, der eine Neukomposition zur restaurierten Fassung von „Metropolis“ vorstellte, im zweimal ausverkauften Zoopalast Berlin und in der Laeiszhalle Hamburg.

Stummfilme sind wieder populär. Dass sein Konzept aufgeht, liegt aber an der Musik. Sie ist packend, mitreißend, modern und verschmilzt mit dem Film zu einer perfekten expressiven Einheit. Filmmusik live. Dabei schöpft er musikalisch aus der Moderne (Pink Floyd, Tekkno, Deep Purple, 20er-Jahre-Jazz…) ebenso wie aus der Tradition (Beethoven, Wagner, Chopin, Bartok, Cage…) und entwickelt für jedes Konzert eine neue, unwiederholbare Live-Filmmusik. Sie zieht den Zuschauer förmlich in den Film hinein und lässt mal die Dramaturgie, mal die Handlung, mal die Photographie und mal die psychologische Ebene hervortreten. „Gute Filmmusik besteht aus einer ständigen Variation der filmmusikalischen Rolle, dem permanenten Ringen um das Wesen des Filmes und der eigenen Position dazu“, sagt der Graf und spielt keine herkömmliche Stummfilmmusik, sondern moderne Filmmusik live. In den letzten 21 Jahren hat er eine einzigartige filmmusikalische Methode voller Intensität entwickelt und über 1000 Filme neu vertont.

19.00 Uhr

Kulturhaus „Alte Schlachterei“
Am Markt 2
29640 Schneverdingen

 

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