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URL:https://kulturverein-schneverdingen.de/events/dokufilm-music-for-black
 -pigeons/
SUMMARY:DokuFilm: "Music for black Pigeons"
DESCRIPTION:\n2022 ‧ Dokumentarfilm/Musical ‧ 1 h 32 min\n\n\n\n\n\n\n
  \n\n\n\nJazz\, Jazz\, Jazz!\n\n\n\n\nJazz ist wohl die entspannteste Art
 \, sich künstlerisch auszudrücken. Und die globalste. Das zumindest ist 
 der Eindruck\, den „Music for Black Pigeons“ hervorruft und hervorrufe
 n will: Die Regisseure Andreas Koefoed und Jørgen Leth haben über Jahrze
 hnte verschiedene Jazz-Sessions mitfilmen dürfen\, die der dänische Gita
 rrist Jakob Bro organisierte\, mit einigen der weltweiten Größen des Jaz
 z. Dabei geht es ihnen nicht um die Musiker direkt\, sondern darum\, was s
 ie im Zusammenspiel miteinander hervorbringen.\n„Music for black pigeons
 “ nennt der Saxophonist Lee Konitz dieses merkwürdige Miteinander des m
 usikalischen Spiels\, bei dem das Finden\, das Erfinden und das Aufeinande
 reingehen den Jazz erzeugt\, mit seinen Emotionen\, seiner Lässigkeit\, s
 einer Leidenschaft und seinem weltweiten Appeal. Konitz hatte sich eine Sc
 hallplatte aufgelegt\, eine schwarze Taube saß am Fenster\, sie hörte zu
 . Der Filmtitel ist poetisch gewählt\, zugleich reich an Echos\, es geht 
 um die schrägen Vögel\, die Jazz machen und Jazz hören\, es geht um die
  schwarzen Wurzeln des Jazz (der in diesem Film fast ausschließlich von W
 eißen gespielt wird)\, es geht um die merkwürdige Kombination einer Taub
 e und der Farbe schwarz.\n\n\n2008 haben sich Koefoed und Leth erstmals ge
 troffen\, in New York\, eher zufällig\, sie filmten Bro bei der Aufnahme 
 seiner Platte Balladeering. Von nun an begleiteten sie Bro immer wieder\,
  loteten über die Jahre sein Netzwerk aus\, trafen ihn und seine verschie
 denen Mitmusiker bei Aufnahmen\, bei improvisierten Jams. Unter anderem Gi
 tarrist Bill Frisell ist dabei\, die Percussionistin Midori Takada\, der B
 assist Thomas Morgan\, der Schlagzeuger Andrew Cyrille auch der Produzent 
 Manfred Eicher. Die Musiker wissen\, wann und wo\, sie wissen mit wem – 
 sie wissen nicht\, was. Sie treffen sich\, sie spielen\, mit ihren Instrum
 enten\, miteinander. Und selten hat man diesen lockeren Entstehungsprozess
  von Jazz so detailliert und gleichzeitig so locker in einem Film wiederge
 geben gesehen.\nZur Produktion des Jazz gehört auch die Reflexion. Die Mu
 siker hören\, was sie gemacht haben: Oh! das war super – und ah!\, in d
 er einen Aufnahme\, diese besondere Stelle… Und sie stellen sich in stil
 isierten Talking-Head-Situationen der Kamera und den Fragen der Filmemache
 r. Fragen\, die an den Kern des Jazz gehen und die auch mal Nachdenken erf
 ordern. Ganz offensichtlich haben wir es hier zwar mit weltweit geachteten
  Koryphäen zu tun\, aber nicht mit solchen Künstlern\, die durch die Med
 ienmaschinerie gedreht wurden\, die sich auf Interviewfragen schon verschi
 edene Antwortbausteine zurechtgelegt haben. Sondern um solche\, die tatsä
 chlich in sich selbst forschen\, was ihre Kunst ausmacht und was diese Kun
 st mit ihnen macht.\n[embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=YI07dp_pFsU
 [/embedyt]\nJakob Bro versammelt Musiker um sich\, von New York über Isla
 nd bis Lugano gehen die Studio-Sessions\, in denen quasi live Jazz eingesp
 ielt wird. Er sammelt die Musiker ein\, bietet ihnen die Gelegenheit und d
 ie Atmosphäre\, sich auszudrücken. Das ist das Schöne an diesem Film\, 
 dass wir Teil werden von diesem Netzwerk\, dass wir eingeladen werden zu d
 en gelegentlichen Treffen. Und dass wir über diese Musik auch die Musiker
  kennenlernen\, ein bisschen zumindest. Einige von ihnen verstarben im Lau
 fe der Arbeiten an diesem Film\, der Schlagzeuger Paul Motian im Jahr 2011
 \, Schlagzeuger Jon Christensen sowie der erwähnte Lee Konitz 2020. Der F
 ilm ist auch ein Vermächtnis von ihnen\, und er zeigt zugleich\, wie der 
 Jazz weiterlebt\, von Generation zu Generation. Wie ja auch die Filmemache
 r verschiedenen Generationen angehören und hier gemeinsam der Leidenschaf
 t Jazz filmisch Gehör verschaffen.\n\nCast und Crew\nRegie:         J
 ørgen Leth\, Andreas Koefoed\nDrehbuch: Jørgen Leth\, Andreas Koefoed\nK
 amera:    Dan Holmberg\, Adam Jandrup\, Andreas Koefoed\nMusik:      
  Jakob Bro\nSchnitt:     Adam Nielsen\n\nEintritt 7\,50 €\nTickets n
 ur über LichtSpiel e.V.\n&nbsp\;
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 ngen/zusammen sein,Bei Regenwetter,Kommende Veranstaltungen,Mit der
 Familie,Mit mehreren Leuten/wenn Besuch
 kommt,Sonstiges,Tageszeit,Veranstaltungsart
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